Berit Hansen

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

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Ängste

Angst ist zunächst einmal eine sinnvolle Reaktion des Körpers, mit einer bedrohlichen Situation umzugehen. Kurz gesagt wird die körperliche Leistungsfähigkeit "hochgefahren", um Handlungsfähigkeit und Selbstschutz sicher zu stellen. Nicht immer gelingt es, diesen Zustand gut zu nutzen, er kann dann lästig, hinderlich, lähmend werden. Verhaltenstherapie hat das Ziel, mit Ängsten so umzugehen, dass sie die eigene Handlungsfähigkeit nicht beeinträchtigen.

Ängste lassen sich in vielen Fällen recht schnell behandeln. Oft reicht eine Kurzzeittherapie (12-24 Therapiestunden) aus.

Phobien sind Ängste, die man nicht haben muss. In der Regel ist das, was einen graust, völlig harmlos - nur nicht im eigenen Kopf.

Man würde also nicht sagen, jemand hat eine Löwen-Phobie, aber eine Angst vor blauen Regenschirmen kann man einfach "lassen".

Andere Ängste können im Prinzip berechtigt sein, aber im täglichen Leben einen Stellenwert einnehmen, der nicht der tatsächlichen Bedrohung entspricht. In diesem Fall kann Verhaltenstherapie helfen, das richtige Gleichgewicht zu finden.

Prüfungsangst nennt man bei Schauspielern oder Musikern "Lampenfieber" und Teil der Ausbildung ist, damit umzugehen.

Wenn ein Mensch Prüfungsängste hat, kann er im entscheidenden Moment sein Potential nicht nutzen - dies kann bis zum "Black-out" in Prüfungen führen.

 

In der Therapie erstellen wir zunächst eine Verhaltensanalyse. Die hinderlichen Angstgedanken in produktive Gedanken umzuwandeln und eine andere Einstellung zum Lernen und zu Prüfungen zu entwickeln, ist das Ziel.

Je langfristiger und effektiver eine Prüfung vorbereitet wurde, desto sicherer kann man sich fühlen - deshalb ist das Arbeitsverhalten wichtig. Sinnvolle Herangehensweisen an die Prüfungsunterlagen und das Arbeiten unter Zeitdruck kann gelernt werden.

Bei Ängsten vor Vorträgen (beispielsweise MSA) können die Jugendlichen ein sicheres Auftreten und ein deutliches Vortragen üben, um die Unsicherheiten am Prüfungstag zu senken.

Zusätzlich können Entspannungsübungen für die Prüfung und die Entspannungsphasen während der Prüfungen hilfreich sein.